Aphoristisches


   M e i n e   A p h o r i s m e n

 

    entstanden seit 2003

*   Je älter ich werde, desto mehr lerne ich die Wirklichkeit schätzen.

*  Man kann wenig Zeit haben und jene besser nutzen als viel Zeit,
    die man wenig nutzt.

*  Im Gestrüpp der Gewohnheit verhakt sich die Zeit.

*  Gesichter der Menschen sind Schreibhefte des Lebens.

*  Wenn ich nichts mehr von mir erwarte, werde ich tot sein, auch,
    wenn ich noch lebe.

*  Erinnerungen sind Schwingungen, die lähmen oder beleben können.

*  Hoffen ist die Schwester des Wartens.

*  Im Atem der Zeit verwehte Illusion keimt in zartem Grün.

*  Wenn eine Königin ihr Gift verspritzt, fliehen nicht nur Drohnen...

*  Das Damals ist längst das Gestern.

*  Menschen, die in Vergessenheit geraten, sind wie durchsichtige Hüllen ohne  Inhalt.

*  Irgendwann heißen die Züge, die längst schon abgefahrn.   

*  Das Leben erst gibt den Dingen Gewicht.

*  Du versuchst dir ein Bild von anderen Menschen zu machen. Dabei gelingt dir nicht einmal ein    Selbstporträt.

 * Staub ist Sichtbarwerden gelebten Lebens.  

 * Um in den Vordergrund zu rücken, halte dich lange genug im Hintergrund auf.

 * Niemals kann man durch das, was man tut, müder werden als durch das, was man nicht tut oder tun kann.                                

*  Je mehr sich Mensch in Zwänge bringt, desto leiser seine Seele schwingt.

*  In jedem negativen Element unseres Lebens steckt ein positives Teilchen, das uns weiter führt
    auf der Straße des Lebens und das uns Brücken setzt, um neue Wege zu beschreiten.

 

*  Sympathie ist vertrauensvolle Zuneigung.

*  Es ist ein Zeichen von Stärke, zu Schwächen zu stehen.

*  Bisweilen verspricht der Anfang mehr als das Ende hält.

*  Menschen muss man nehmen, wie sie sind, andere gibt es nicht.

*  Leben ist Kunst der Begegnungen.

*  Die Zeit rafft ihre Röcke und eilt davon.

*  Glücksmomente sind Leuchtspuren des Lebens.

*  Das Leben an sich ist kompliziert. Am Ende steht der Tod.
    Doch an dir selbst liegt es, WAS DU in dem DAZWISCHEN tust.

*  Das Heute ist das Gestern von morgen. Früher, denken vieleLeute, gabs weniger Sorgen.
    Später jedoch bemerken sie dann, es kommt im Leben stets auf die Sichtweise an.

*  Wir denken an das Morgen und vergessen dabei, das Heute zu leben.

 

                                                     aktualisiert: 20. August 2007