|
|||
Dona nobis pacem
Krönung im Zeichen von Freude und Versöhnung Seit 1982 traf man sich am Mahnmal der Frauenkirche Dresden, drückte dort seine Wünsche und Sehnsüchte aus.
Heute jedoch erhält sie, die seit 1945 unter Schutt und Asche lag, auf ihren neuen Bau Turmhaube und Kreuz. Dieses Kreuz im Bild der Stadt Dresden ist für manche ein inhaltsschweres Zeichen. Doch die Menschen sollen wissen, dass dieses Kreuz eine Heimat für sie werden kann.
Zehntausende Menschen haben sich auf dem Dresdner Neumarkt versammelt, Dresdner und ihre Gäste.
Die Hotels sind ausgebucht. .
Rückblicke: ° Vor 10 Jahren begann die Geschichte des Wiederaufbaus. ° Frühjahr 1993: das Turmkreuz der zerstörten Frauenkirche taucht auf ° Die Enttrümmerung beginnt. Der 2.Grundstein wird gelegt. ° 1996 millimeterweise wird Sandstein abgetragen. ° August 2001: der größte Trümmerteil, der Schmetterling, wird geborgen. ° November 2002: die Kirche erhält ein Wetterdach. ° Mai 2003: Glocken werden gegossen ° April 2004: der letzte Stein wird eingefügt. Sandstein erzählt die Geschichte eines Wunders. In einer Höhe von 105 m soll die Haube angepasst werden. Ein Kranführer trägt – im wahrsten Sinne des Wortes, diese schwere Last. Sein Kran lässt die Haube schweben. Oben – in luftiger Höhe, sind 6 Bauleute vor Ort, u. a. auch der Tragwerkplaner. Die Haube soll in sogenannte Nischen eingelegt werden, danach verankert und mit einem Blitzschutz versehen. Mittlerweile spielt auch Petrus mit – er lässt die Sonne durch die Regenwolken blinzeln. 17.30Uhr: die Haube wird austaxiert, bis sie in Ruhe ist. Sie hat eine Höhe von 14.20m, von unten sieht man nur 13.20m.
Das Turmkreuz endet mit 91.23m.
In den Augen vieler Menschen Tränen, einige beten. Hochkonzentriert die Gesichter der Bauleute oben... die Haube wird nach und nach horizontal angepasst. Punktleuchten außen werden später die Frauenkirche anstrahlen. 17.40 Uhr: die 8 Glocken der Frauenkirche läuten – als Ausdruck der Freude. Ein erhebender Augenblick beim Klang des Chorals: - Nun danket alle Gott! – Ministerpräsident Prof. Dr. Georg Milbradtbezeichnet die Frauenkirche als weltweites Symbol. Millionen Menschen in der ganzen Welt tragen Hoffnung auf anhaltende Verständigung zwischen den Völkern. „Es schließt sich eine Wunde im Herzen Europas! Nie wieder soll es einen Krieg zwischen den Völkern Europas geben!“ Nach fast 60 Jahren steht die Frauenkirche wieder vor uns. Das Kreuz – ein Symbol: Mahnung für alle, die für Europa Verantwortung haben – jeder Bürger kann dazu seinen Beitrag leisten – in einem Europa der Freiheit und Menschenrechte, des dauerhaften Friedens. Rede von S K H Herzog von Kent, Präsident Dresden Trust: Er spricht fast akzentfrei die Sprache der Hiesigen – wenn das kein Zeichen der Versöhnung ist! „Das ist ein wunderbares Projekt, das Menschen zu dauerhafter Freundschaft zusammenschließt!“ Als eine Kamera in die luftige Höhe schwenkt, entdecke ich eine weiße Rose, die ein Bauarbeiter an einer der Punktleuchten der Haube befestigte. Gänsehaut kriecht über meinen Rücken, auch ich bin ergriffen, obgleich ich das Geschehen nur am Bildschirm verfolge. Der Herzog von Kent spricht von der BOTSCHAFT DER HOFFNUNG Später gibt er wichtige Termine an: ° 2005 ist in Großbritannien das Jahr der Sachsen ° 30. Oktober 2005: Weihe der Frauenkirche ° 2006: 800 – Jahrfeier der Stadt Dresden Inzwischen geht das knifflige Anpassen der Haube weiter. Der Oberbürgermeister der Stadt Dresden; Herr Ingolf Rossberg, sagt:: „Dresden bekommt seine Seele zurück! Die Frauenkirche ist ein Symbol für Frieden – Hoffnung – Versöhnung.“ krönung im zeichen von hoffen und vergebung turmhaube und kreuz eine filigranarbeit an dresdens frauenkirche TANKA: 22.Juni 2004 Silvia Grad Frauenkirche hat ihr Gerüst - Kleid abgelegt
Prächtiges Spektakel am Abendhimmel in Dresden
In einen geradezu märchenhaft gefärbten Himmel ragten am 4. Januar 2005 beim Sonnenuntergang diese vier Türme: links: Turm des Ständehauses, dann das Georgentor und der Hausmannsturm des Schlosses, rechts:Turm der Katholischen Hofkirche.
Sonnenuntergang zaubert Farbenspektakel Dresdner Türme
Kurzlyrik - 4.Januar 2005 S.G.
Aussichtsplattform der Frauenkirche eröffnet
Innenausbau des berühmten Gotteshauses geht zügig voran Beim Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche ist ein weiterer großer Schritt getan: Der Barockbau bietet ab 1. Februar dieses Jahres mit seiner Aussichtsplattform in 67 Metern Höhe einen spektakulären Blick über die Altstadt und das Elbtal. Beides steht seit vergangenem Jahr auf der Unesco – Weltkulturliste. Damit erschließt sich 60 Jahre nach der Zerstörung der Kirche im Februar 1945 ein imposantes Panorama für Gäste aus dem In-und Ausland. Ein Fahrstuhl befördert die Besucher in einem der Treppentürme 24 Meter in die Höhe, dann ist der weitere Weg hinauf zur „Laterne“ auf einer Wendeltreppe entlang der Innenkuppel zu Fuß zurückzulegen. Maximal 165 Personen dürfen in angemessenen Abständen innerhalb von etwa einer Stunde auf dem Weg hinauf oder zurück zum Kirchenboden sein. Täglich kann die Plattform künftig zwischen 10 Uhr und dem späten Nachmittag erklommen werden. Bislang war dies nur einer begrenzten Anzahl von angemeldeten Besuchergruppen möglich. Bei guter Sicht sind von der Kuppel aus neben dem Dresdner Schloss und der Semperoper auch die Weinberge Radebeuls, die Loschwitzer Höhen und die Tafelberge der Sächsischen Schweiz zu bewundern. Im Kircheninneren gehen die Arbeiten derweil zügig weiter. Unter der Innenkuppel sind auf einem drehbaren Hängegerüst Dresdner Künstler mit Deckengemälden und Dekormalerei nach historischem Vorbild beschäftigt. Der Altar erhält in der Sockelzone seine endgültige Farbigkeit und Vergoldung. In diesem Bereich soll trotz akribischer Restaurierung erkennbar bleiben, wie schwer das Kernstück der Frauenkirche mit seinen barocken Kunstwerken beschädigt wurde, als der ausgebrannte Kuppelbau zusammenstürzte. Bei der archäologischen Enttrümmerung des Ruinenberges 1993 waren rund 2000 Einzelteile des Altars geborgen worden. Vieles konnte zusammengefügt und ergänzt werden, ein beträchtlicher Teil wurde möglichst originalgetreu neu geschaffen. Die Terminpläne in der Baudirektion der Stiftung Frauenkirche machen deutlich, wie gedrängt und exakt aufeinander abgestimmt der Wiederaufbau zur Vollendung vorangetrieben wird. Bis Ende Februar soll die Ausmalung der Innenkuppel abgeschlossen werden, ab Mitte Februar beginnt bereits im „Parterre“ der Einbau des Fußbodens aus Lärchenholz – und des aus Tannenholz gefertigten Kirchengestühls. Am Orgelprospekt sollen bis Ende März unter anderem die Vergoldungen komplett angebracht sein. Der Einbau der neuen Orgel ist für April bis Mai geplant, für die Intonierung sind bis in den September drei Monate vorgesehen. Als Datum für die Weihe der Frauenkirche steht bereits seit einiger Zeit der 30. Oktober 2005 fest. Der 1734 vollendete protestantische Kirchenbau von George Bähr (1666-1738), der kurz nach dem angloamerikanischen Bombenangriff vom 13. Februar 1945 zusammengestürzt war, soll künftig als Gotteshaus, für Andachten und ökumenische Begegnungen, aber auch als Veranstaltungsort für Kirchenmusik, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen dienen. Der Wiederaufbau der Frauenkirche hatte im Mai 1994 begonnen.
3. Februar 2005
Wenn die Dresdner Frauenkirche morgen erstmals ihre Türen zur „Nacht der Stille“ öffnet, werden die Besucher noch einen freien Innenraum vorfinden. Doch die Arbeiten für das Gestühl des Kirchenschiffes hat der Chemnitzer Tischlermeister Sebastian Schulz (im Bild hinten, vorn Mitarbeiter Johann Dörfler) bereits begonnen. Außerdem sind mit dem bereits abgeschlossenen Einbau auf den Emporen etwa zwei Drittel der gesamten Bestuhlung fertig gestellt. In der Werkstatt von Schulz entsteht der komplette hölzerne Innenausbau für die Frauenkirche. Im Mai muss alles montiert sein, damit die Orgel in Originalatmosphäre erprobt werden kann. 12. Februar 2005 Nacht der Stille: 13. Februar 2005 - 22 Uhr Frauenkirche Beten und Wachen für den Frieden der Welt am 60. Gedenktag der Zerstörung Dresdens. ARTE: 19 Uhr - aus der Semperoper Dresden: Guiseppe Verdi "Requiem" 23.15 Uhr Wolfgang Amadeus Mozart "Requiem d- Moll, KV 626" für Soli,Chor und Orchester - Sächsische Staatskapelle unter dem Dirigenten Sir Colin 9.Mai 2005: Orgel für Frauenkirche Am 9.Mai soll nach Informationen von "Freie Presse" die Orgel Die Orgel ist im französischen Straßburg gebaut worden und steht gegenwärtig vor der technsichen Abnahme. Der Wiederaufbau der Frauenkirche ist mit 135 Millionen Euro veranschlagt. Nicht mehr lange und der Wiederaufbau der Frauenkirche Dresdens wird vollendet sein. Schon jetzt kann man der Kirche "aufs Dach steigen“ und in 67 Metern Höhe, in der sogenannten „Laterne“ einen faszinierenden Panoramablick auf das herrliche Elbflorenz genießen. Bereits im Februar dieses Jahres las ich die Ankündigung der Kuppel – Eröffnung in der Zeitung. Wir nahmen uns vor, diesen Aufstieg zu wagen. Letzten Samstag, 16.04.05, setzten wir unseren Wunsch um und los ging es nach Dresden. Das Wetter spielte mit – traumhaft blauer Himmel und fast sommerliche Temperaturen als Hintergrundkulisse. Einlass in die Hinterpforte – Eingang zum Kuppelaufstieg – er ist fast noch menschenleer. An einem Aushang informieren wir uns über die Gegebenheiten des Aufstieges. Nur mit festem Schuhwerk, gesund und ohne Höhenangst sollte man diesen Gang antreten. Na ja –bissel mulmig ist mir schon, denn ich weiß, dass ich ab und an solche Höhen nicht gut verkrafte. Doch – wer wagt – gewinnt. So auch bei diesem Ziel. Zwei, drei kleine Treppenabsätze und man gelangt zum Aufzug, der einen einige Meter höher ans ersehnte Ziel bringt. Nach dem Verlassen des Fahrstuhls läuft man einen stufenförmigen Weg, der sich spiralförmig nach oben schlängelt. Er ist gut begehbar und in mancher Nische befinden sich Sitzmöglichkeiten, sollte man mal außer Puste kommen. Als Abschluss des Weges führt ein Wendeltreppenschacht hinauf auf die Besucherplattform. Was für ein wundervoller Ausblick sich uns bietet! Wir fotografieren einige Ausblicke und entdecken, dass diese herrliche Stadt sich noch in vollstem Baubetrieb befindet. Unten, vor der Frauenkirche sehen wir etliche Krane. Auf dem Gelände vor der Kirche sollen drei Nobelhotels und Edelboutiquen, sowie Restaurants ihr Domizil finden. Die Gebäude sollen originalgetreu wie Bürgerhäuser errichtet werden. Das nur nebenher angemerkt. Ich staune – sowohl über die Aussicht weit übers Land als auch darüber, dass sich bei mir in keiner Weise Höhenangst bemerkbar macht. Schade, dass man da oben nur 15 Minuten verweilen darf, weil unten ja bereits die nächsten Besucher warten. Der Abstieg geschieht „per Beene“ – wie man so schön bei uns sagt. Auf dem Weg nach unten können wir sogar den Innenraum der Kirche ungestört betrachten. Die Bestuhlung ist auf den Emporen fast eingebaut und demnächst wird die Orgel geliefert werden. Wir erblicken einige Maler, die fleißig werkeln. Leider können wir nichts Genaues sehen, das sie hinter grünen Tüchern arbeiten. Als wir am Fuße der Kirche angelangt sind, sehen wir Menschenmassen, die auf Einlass warten. Allgemeine Informationen: Turmbesteigung ist täglich von 10 –17 Uhr Eintritt kostet: 8 € - ermäßigt 5 € Familienkarte: 20 € Beschreibungen zu den Fotos: Nr.1: Blick über die Kuppel der Akademie der Künste (goldener Engel auf Kuppel) zur Parkanlage der Brühlschen Terrasse Nr.2: Blick zur Elbe Links: Katholische Hofkirche Rechts: Dampferanlegestelle Nr.3: Blick zur Katholischen Hofkirche . Nr.4: Blick über die Elbe zur Neustadt . Nr. 5: Blick zum Schloss Gelber Kran zeigt an, wo künftig der neue Gebäudekomplex mit den historischen Häusern stehen soll. Nr.6: Dresdner "Mauerspechte"überprüfen die Stabilität der Kuppel Einbau der Orgel in der Frauenkirche beendet Wenige Wochen vor der Einweihung der Frauenkirche ist der Einbau der Orgel abgeschlossen. Frauenkirche: 100.000 Gäste zur Weihefeier erwartet Das Herz von Dresden beginnt neu zu schlagen. Zu den Feierlichkeiten werden rund 100.000 Besucher erwartet. In dem benachbarten Quartier am Neumarkt wachsen unterdessen in rasantem Tempo neue Gebäude empor. Wohn- und Geschäftshäuser sollen wie früher die prächtige Kirche umrahmen. Nur von Süden her wird der Blick auf den Sakralbau frei bleiben. Für den Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Frauenkirche 30.September 2005 Es herrscht Hochbetrieb rund um die Frauenkirche. Bis zum Weihetag bleiben nur noch anderthalb Wochen. Im Innenraum der Kirche sorgen Handwerker und Techniker für Feinschliff. Vor dem Gotteshaus sind die Pflasterarbeiten nahezu beendet. Harmonisch fügt sich die Wiederbebauung des Neumarktes in ein Bild neuer Geschlossenheit. Pünktlich zum Großereignis verheilen Narben, die der Krieg vor mehr als 60 Jahren in der historischen Mitte der Stadt gerissen hatte. Wenn die Weine am 30.Oktober 05 um 10 Uhr beginnt, werden nur 1800 Menschen das bewegende Ereignis im Innenraum der Kirche verfolgen können. Wer die Nähe zum Originalschauplatz sucht, nimmt Anteil mit Hilfe von drei Großbildwänden. Sie befinden sich am Neumarkt und Jüdenhof zwischen Taschenbergpalais, Kulturpalast und Verkehrsmuseum. 60.000 Besucher werden dort Platz finden. Einblick in die Kirche werden an den ersten drei Tagen nur rund 35.000 Menschen nehmen können. Insgesamt 16 Stunden wird der Innenraum geöffnet sein, erstmals zwischen 14 und 16.30 Uhr nach der Weihefeier. Die Weihefeier ist der zentrale Anlass. Im Mittelpunkt der Zeremonie werden die Kanzel, der Taufstein, der Altar und die Orgel stehen. Eingebunden ist die Feier in ein „Fest der Freude“. Auf einer Freiluftbühne vor der Kirche werden am frühen Nachmittag der Schauspieler Friedrich-Wilhelm Junge, der Sänger Gunter Emmerlich mit der Semper-House-Band und der Chor der Frauenkirche auftreten. 18 Uhr schließen sich ein ökumenischer Gottesdienst an und es folgt danach 22 Uhr das erste Orgelkonzert. Die Einweihung der wiederaufgebauten Frauenkirche hat bis gestern mit rund 200.000 Menschen noch mehr Besucher angezogen als erwartet. Bereits den Weihegottesdienst und anschließenden Festakt hatten am Sonntag rund 60.000 Menschen auf Großleinwänden am Neumarkt verfolgt. Bis zum heutigen Abschluss des „Festes der ersten drei Tage“ sei mit insgesamt 250.000 Menschen und damit mehr als doppelt so viel wie erwartet zu rechnen, teilte die Stiftung der Frauenkirche mit. Die Feiern waren gestern unter anderem mit einem Reformationsgottesdienst, einem Open-Air- Programm und weiteren Besichtigungsangeboten fortgesetzt worden. Bis zum gestrigen frühen Nachmittag nutzen trotz langer Wartezeit rund 15.000 Menschen die Gelegenheit, sich die Kirche anzusehen. Aus Platzgründen wird derzeit nur zu festen Zeiten etwa 1200 Menschen pro Stunde Einlass gewährt. Bei dem Weihegottesdienst am Sonntag mit rund 1700 geladenen Gästen aus dem In- und Ausland wurden Kanzel, Taufstein, Altar, Orgel und die gesamte Kirche ihrer Bestimmung übergeben. Am Tage der Weihe rufe die Frauenkirche zum Frieden, sagte der sächsische evangelische Landesbischof Jochen Bohl. Sie stehe „ als ein helles Zeichen“ für ein Leben im Geist der Versöhnung. Bundespräsident Horst Köhler würdigte die Kirche als Symbol der deutschen Einheit und der Völkerverständigung. Das Bauwerk stehe für „das Gute, das uns vereint“, verbindet aber auch Menschen weltweit. Als Vertreter des britischen Königshauses sagte der Herzog von Kent, die Kirche stehe für Frieden in ganz Europa und die Entschlossenheit, „die Gespenster der Vergangenheit zu begraben.“ Bundeskanzler Gerhard Schröder nannte den Wiederaufbau ein „großartiges Symbol für die kulturelle und geistige Kraft in Deutschland.“ Die Frauenkirche sei ein Mahnmal gegen Krieg, „nicht nur hier, sondern weltweit“. Aus Erfahrung, „ was Menschen schaffen können“, könne Zuversicht für die Zukunft erwachsen, unterstrich seine designierte Nachfolgerin Angela Merkel. Das barocke Wahrzeichen von Dresden wurde bei den alliierten Bombenangriffen kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört. Im Jahr 1994 begann der Wiederaufbau. Die Gesamtkosten werden auf 180 Millionen Euro beziffert, davon wurden rund 100 Millionen Euro aus Spenden gedeckt. Ausschnitt aus der „Freien Presse“ – Ausgabe 1.11.05 Blick aus dem Coselpalais auf den Sandsteinbau. Morgensonne taucht die steinerne Kuppel von Dresdens Frauenkirche in mildes Licht. Ein Traum geht in Erfüllung. Die ‚offene Wunde’ – geheilt, schickt dieses Wunderwerk die Botschaft in die Welt ‚Friede sei mit euch!’ als Symbol der Versöhnung. ‚Die Seele der Stadt sei zurückgekehrt’; meinen die Bewohner von ‚Elbflorenz’. 30.10.2005 – S.Grad Altar der Frauenkirche Dresden Interessanter Link: http://www.heute.de/ZDFmediathek/inhalt/28/0,4070,2390492-1,00.html Neueste Fotos von der Frauenkirche: http://www.manniwrobel.de/mannishp/KunstlerGneu/frame1.html aktualisiert am 7.Juni 07 |
|||