Gondwanaland Leipzig


Tropen-Erlebniswelt GONDWANALAND

Leipzig im Dschungelfieber

Etwa 500 Meter Luftlinie östlich vom Leipziger Hauptbahnhof treffen Südamerika, Asien und Afrika aufeinander.
Wie vor Millionen Jahren bilden die Kontinente eine gemeinsame Landmasse - jedoch im Miniaturformat.
Das 390 Meter lange Flüsschen GAMANIL - eine Wort- und Zusammenfügung aus Ganges, Amazonas
und Nil, verbindet die Urzeit-Erdteile.
Die Szenerie erinnert ein wenig an den Science-Fiction-Film " Jurassic- Park".

Über allem wölbt sich ein transparentes Kuppeldach. Stahlträger sind bis auf eine Scheitelhöhe von 34.5 Metern
zu einem Wabengeflecht verbunden und mit riesigen Folienkissen gefüllt.Die fast 18.000 Quadratmeter große
"Käseglocke" mit ihrer speziellen Lichtdurchlässigkeit und Wärmeisolation garantiert ein feuchtwarmes
Dschungelklima im reichlich 1.6 Hektar großen Gondwanaland.

Das Gondwanaland ist ein Wellness-Paradies für exotische Pflanzen. 24.000 Pflanzen - von der zarten Orchidee
bis zum 12 m hohen und 15 Tonnen schweren Ficus-Baum, haben Wurzeln geschlagen.Verwöhnt wird das Grün
von unten und oben. Während sich die Wurzeln an automatisch dosiertem und gedüngtem Wasser bedienen können, erhalten die Blätter einige Male pro Woche eine tropische Reinigungsdusche - wie im richtigen Regenwald.
Die Luftfeuchtigkeit ist optimal geregelt und regt zu Wachstumsrekorden an.

Im Zentrum der Halle befinden sich zwei Urwaldriesen, aus Beton modelliert. In einem der dicken Stämme befindet
sich die Technik zum Absaugen der heißen Luft, mit der wiederum gespeichertes Wasser erwärmt wird.
In dem anderen dicken Stamm versteckt sich das Treppenhaus für den Aufstieg zum Baumwipfelpfad,
der aus drei Hängebrücken besteht. Von den schwankenden Konstruktionen aus schaut man auf den GAMANIL. Vierzehn Boote werden in bestimmten Abständen auf dem schmalen Fluss im Rundkurs gezogen.
Diese Bootsfahrt ist eine Zeitreise.
Erdgeschichte wird durch Computeranimation, Wasserleinwand, Lichtprojektionen und Nebelwände
in Zeitraffern erklärt.


Urzeit- Fiktion inmitten Urwald- Realität!

Unter dem Dach des Gondwanalandes gedeihen nicht nur tropische Pflanzen, sondern auch Tiere.
Im Südamerika-Teil kann man die Totenkopfäffchen entdecken, die munter auf der Affeninsel
umherspringen und kräftig Radau machen. Die Insel ist für die Tiere als eine Art "Rückzugsort" gedacht.
Besucher haben keinen Eintritt zur Insel.

Doch gibt es auch andere Tiere, wie: das schielende Opposum Heidi, ein Kragenfaultier,
einen Leguan, einen Schabrakentapir, ein Ozelot, eine Riesenotter, das Zwergflusspferd "Euphorio"
und den riesigen Komodoworan "Kampung", der aus Indonesien stammt und  der einzige Komodowaran
in einem deutschen Zoo ist.

Ein asiatischer Dorfplatz lädt in ein Restaurant in indonesischem Stil ein. Fremdländische Gottheiten
blicken von Putzwänden auf die Dschungelbesucher.
Das Gondwanaland ist ein Projekt der Superlative. Mit Gesamtkosten von fast 67 Millionen Euro ist es
die größte Einzelinvestition im Leipziger Zoo. Dieses Projekt ist Bestandteil des Zoos der Zukunft,
der in Leipzig bis zum Jahre 2015 entstehen wird.

Übrigens:
Bisher gibt es weltweit kein vergleichbares Zoo-Objekt. Ein Besuch lohnt sich!

                                              

         

        

       

     

     

  aktualisiert: 20. Juli 2011

                                                                                     

   

  

 

 

 

 

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