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Willkommen in unserem Garten
Willst du für eine Stunde glücklich sein,
Terrasse: einst mit Koniferen Mai 06: umgestaltet Farbteppich Frühlingswiese
Sanft verwebt, staunend anzusehn, im Farbgebind' die Frühlingswiesen stehn.
Der Löwenzahn als Farbspielmeister weckt mit Gelb die Lebensgeister. verleiht ihm Frische, die man Hoffnung nennt.
Des Wiesenschaumes zarte Blüten als Bordüre seinen Rand behüten. Wie ein Teppich ausgebreitet, die Wiese uns zum Traum verleitet. (c) Silvia Grad- 03
Gartenplageklage Sommerernte in unserem Garten, sie lässt nicht mehr lange auf sich warten. Am Kirschbaum hängt – dies’ zu sehen macht Qual – Eine einzig ’“artige“ Kirsche dies’ Mal. Manch’ Vöglein sitzt auf dem Aste nun fest, das die Frucht aus den kleinen Augen nicht lässt. Wo haben die Heidelbeer’n sich nur verkrochen? Ich wollt’ Konfitüre aus ihnen doch kochen. Das Einzige, was man in Scharen noch sieht, sind krabbelnde Blattläuse, die’s überall hin zieht. Der Sommer dies’ Jahr, der will mich wohl strafen- Gemüse und Obst werd’ ich sicher abschaffen. Ich säe im Garten ab heut’ nur noch Gras, das braucht nicht viel Sonne, verträgt auch manch’ Nass. Mein Garten wird nun eine Liegewiese, auf der, wie ich hoffe, manch’ Blümchen noch sprieße. Silvia Grad - 2001
Es ist ganz gleich, ob ein Garten klein oder groß ist. Was die Möglichkeiten seiner Schönheit betrifft, so ist seine Ausdehnung so gleichgültig, wie es gleichgütlig ist, ob ein Bild groß oder klein, ob ein Gedicht zehn oder hundert Zeilen lang ist. ( Hugo Hofmannsthal)
Mein absoluter Favorit!
M O H N du mein Lebensfeuer- Noch blühst du in meinem Garten. Bist du einst verblüht-
la rose
Rose
Der Rose Duft Der Rose Duft mich sehr betört, Die Rose, nun hier auf dem Tisch, (c) Silvia Grad
Mittagsgold beleuchtet erste Zucchini
Wem Mutter Natur
@ S.Grad
Gefiederte Freunde Im Herbst vergangenen Jahres befestigten wir einen Nistkasten an einem unserer Kirschbäume. Nicht lange und wir sahen, dass eine Kohlmeise neugierig hinein schlüpfte und das Quartier besichtigte. Lange währte dieses Jahr der Winter. Doch dann, so Ende April, entdeckten wir ein Meisenpaar, das sich im Nistkasten einquartiert hatte. Ein munteres Hin und Her des Männchens, der seine brütende Frau fürsorglich mit Futter versorgte! Schließlich dann später konnten wir beobachten, wie Mutter und Vater Meise ihren Jungen Futter heranschafften. Mein Beobachtungspunkt war die Terrasse vor unserer Gartenlaube, von der aus ich jede Aktion des Meisenpaares gut beobachten konnte. Kaum zu zählen, wir oft es ausflog, um ihre Jungen satt zu bekommen! Wissenschaftler, so las ich, haben herausgefunden, dass es wohl täglich so um die eintausend solcher Nahrungssucheflüge kommt. Ein imposantes Schauspiel, wie die fleißigen Meisen in unseren Kirschbäumen herumsuchten und pickten, dann mit vollem Schnabel zum Nistkasten flogen und ... Schwupps...durchs Einflugloch schlüpften! Nun harren wir der Dinge, die da weiter geschehen werden. Schließlich ist es das erste Mal, dass wir solch’ muntere Gesellen in unserem Garten zu Gast haben!
Allgemeines zur Kohlmeise Unterordnung: Singvogel
Die Kohlmeise ist die fünfhäufigste Vogelart in Deutschland. Im März legen sie ihre endgültigen Brutreviere fest. Diese liegen meist in Nistkästen, denn in diesen schlafen die Meisen auch im Winter. Die winterliche Schlafhöhle des Weibchens wird dann meist zur Bruthöhle im Frühjahr, in der das warme Nest angelegt wird. Es sieht aus wie ein Napf, das mit Tierhaaren und Grashalmen fein ausgelegt wird. Kohlmeisen werden etwa 14 Zentimeter lang und wiegen bis zu 16 Gramm. Sie haben einen schwarzen Kopf mit weißen Wangen und eine gelbe Unterseite mit schwarzem Mittelstreif. Dieser ist bei Männchen breiter, ausgeprägter und tiefer als beim Weibchen. Nahrung suchen sie am Boden. Aber auch von Bäumen und Büschen sammeln sie Insekten, Spinnen, Samen und Nüsse ab. Daneben verzehrt sie auch Beeren, sowie Blatt- und Blütenknospen. Fortpflanzung: Während des Winters suchen die Vögel einzeln Schlafhöhlen zur Übernachtung auf. Das Männchen lässt schon mitten im Winter seinen Reviergesang in der Umgebung seiner Schlafhöhle ertönen. Das eigentliche Brutrevier wird erst etwa Mitte März festgelegt. Ist ein Paar gebildet, wird die Schlafhöhle des Weibchens zur Bruthöhle. Von Ende März bis Anfang Mai baut das Weibchen das Nest, das u.a. aus Grashalmen und Tierhaaren besteht. Auf 8 bis 10 Eiern brütet das Weibchen 13 bis 14 Tage. Dabei wird es vom Männchen gefüttert. Wenn die Jungen geschlüpft sind ,werden sie von beiden Altvögeln betreut. Erst nach 15 bis 22 Tagen verlassen sie das Nest. Nach weiteren 2 bis 4 Wochen sind die Jungen wirklich selbständig. Stimme: ziuit pink tscherr –r –r (schnarren sie bei Störungen) Gesang: Wiederholte 2 bis 4 silbige, pfeifende Motive: zizibä zipe Lebensraum: Wälder, Gärten, Parks Nahrung: Insekten, Beeren, Samen Brut: April – Juni 8 –12 Eier Brutzeit: 12 – 14 Tage Nestzeit: 15 – 20 Tage Brüten : jährlich zweimal Da die Meisen die Nähe menschlicher Behausungen nicht fürchten, ist ein brütendes Meisenpaar willkommene Gesellschaft für jeden Gartenbesitzer. Die Meisen ersparen damit dem Hobbygärtner so manche Sprühaktion mit Gift gegen Blattläuse oder ähnliche Schädlinge. Hochrechnungen ergaben, dass ein Meisenpaar in einem Sommer mit zwei Brutgelegenheiten zusammen mit seinen Nachkommen über 50 kg Insekten und Kleintiere aller Art vertilgt. Anmerkung: Ältester Ringvogel: 15 Jahre Schade, nun sind sie weg - unsere Meiseneltern mit ihren Jungen. Und noch nicht einmal verabschiedet haben sie sich von uns! Wir hoffen sehr, dass die Kohlmeisen Mitte Juni, zur zweiten Brut, auch wieder ihren Nistkasten bei uns beziehen werden. 12.Mai 06: Familie Kohlmeise besichtigt ihre Wohnung und zieht wieder ein. Ihre zweite Brut beginnt. 6.Juli 06: Wir lehnen uns an den Kirschbaum, an dem der Nistkasten angebracht ist und lauschen dem aufgeregten Piepsen der Jungen,die von ihren Eltern gefüttert werden. Mal schaun, wie lange die Meisens noch bei uns sein werden... 7.Juli 06: 9.Juli 06: 18.30Uhr - Familie Kohlmeise fliegt aus dem Nistkasten: Vater, Mutter und sechs Junge und setzen sich in den großen Kirschbaum gleich neben dem Baum, an dem ihr Nistkasten hängt. Aufgeregtes Zipzipzipzipzip zwischen den vielen Blättern im Baum. Wir versuchen die Kleinen zu beobachten und entdecken ein Geschwisterpaar, das sich schnäbelt. Dann kommt Mutter Meise angeflogen, mit einem langen Wurm füttert sie die Kleinen. Nach 30 Minuten lassen sich alle Jungen auf dem Kirschbaum in Nachbars Garten nieder. Interessant auch: eine der erwachsenen Meisen fliegt zurück in den Nistkasten und beginnt eine erste Säuberungsaktion:nach und nach bringt sie alte Nestreste heraus und transportiert sie mit ihrem Schnabel weg. Ein Meisenkind setzt sich auf die Sitzstange vor den Nistkasten, pfeift ihr Zizibä ..und blickt in den Nistkasten. Eine der erwachsenen Meisen sitzt uns gegenüber auf einem großen Ast. Im Schnabel hat sie einen langen Wurm. Lange blickt sie zu uns auf die Terrasse und schaut uns intensiv mit ihren Äuglein an. Wer weiß, vielleicht möchte sie uns den Wurm als "Dankeschöngeschenk " für unsere Gastfreundschaft bringen??? Die kommenden Tage werden wieder etwas einsamer sein, denn die Familie Kohlmeise lebt zwar in unserer Gartenkolonie, aber nicht mehr in ihrer Wohnung bei uns im Kirschbaum. Wollen wir hoffen, dass alle sechs Jungen groß und stark werden und dass ihnen kein Leid geschieht. Also- bis dann -und passt auf euch auf, ihr kleines Meisenvölkchen!!! Noch immer können wir die Nahrungssucheflüge der Meiseneltern beobachten. Meine Güte- wie ein solch' kleiner Vogel einen so langen Wurm in seinem Schnäbelchen heran bringt, um seine Jungen zu füttern! Wir bemerken bisweilen, dass die Jungmeisen sich auf die Sitzstange setzen, ihr Köpfchen hoch recken und ins Einflugloch
Ein filigranes Gebilde aus einer dicken Schickt gepresster Mooshalme und darauf - als Auflage Wollreste und Haare. Kaum zu glauben, dass diese kleinen Vögel dieses Meisterwerk schufen!
B l ü t e n z a u b e r
Im Erblühen schon
Erster Sommerflieder zieht Schmetterlinge magisch an, Löwenmaul leuchtet in vielen Farben, Die Cosmea blüht bis weit in den Oktober hinein. Ich habe sogar in einem milden Herbst
Blumen, die unsere Blicke magisch anziehen- Dahlie und Sonnenblume Magisch locken sie Schmetterlinge an: Sommerflieder und Zinnien Scheint ein gutes Erntejahr zu werden -Tomaten schmecken köstlich aus eignem Garten.
Romantisches Flair im Garten
Kamin -Idyll WIR
auf der terrasse FotoHaiku
Schmetterlinge -
Tagpfauenauge Schwalbenzwanz auf Herbstzeitlosen Das Tagpfauenauge gehört zu den bekanntesten Schmetterlingen. Es bevorzugt blütenreiche, naturnahe Stellen. Der Schmetterlin gehört zur Tagpfauenfamilie der Edelfalter. Der Schwalbenschwanz gehört zur Familie der Ritterfalter und ist einer der größten und auffälligsten
Taubenschwänzchen sucht Nektar auf Wandelröschen
Der Herbst wirft Farben ins Gewicht Noch blinzelt die Sonne aus ihrem Wolkenbett,
Der Essigbaum leuchtet in gelb- rot- orange- grün.
Noch immer fest- Zwischen letztem Grün im Steingarten
Noch herrscht leben in unserer Gartenanlage! Wünsche mögen sich erfüllen: Möge der Winter nicht zu lange währen 20.Oktober 2006 - (c) S.Grad
Naturspiele im November Im Garten - Rosen in rot und weiß,
Eine dicke Katze sonnt sich Im Wäldchen hinter dem Garten
eine Woche vor dem 1.Advent!
Überraschungseffekte der besonderen ART
Kleine Laterne Ein Hauch von Sommer FotoHaiku
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